Für uns datengeschützte Bürger im „alten“ Europa fast eine Horrorvision.
Ein Versicherungsunternehmen in USA testet bei Freiwilligen unter die Haut
implantierte RFID Chips. Dieser Chip in der Größe eines Reiskorns erlaubt der
Klinik die Verbindung mit den Patientendaten und Laborbefunden. Der
elektronische Helfer wurde schon 2004 als medizinisches Gerät von der FDA
zugelassen. Er soll die Probleme lösen, die bei den üblichen
Patientenidentifikationen wie Armbänder auftreten und zu Doppeluntersuchungen
und Fehldiagnosen führen. Insbesondere bei Alzheimer Patienten erhofft man sich
eine wesentliche Verbesserung der oben angeführten Probleme. Kritiker argwöhnen, dass es damit auch
möglich sei, das Verhalten und die Bewegung der RFID markierten Personen
aufzuzeichnen. Das sei jedoch damit
ausgeschlossen, so die Hersteller, da das Scanning der Chips nur auf wenige
Zentimeter Entfernung möglich sei. Ein großer Befürworter ist der CIO der
Harvard Medical School, der selbst ein Jahr diesen Chip implantiert hatte